7 Schritte ein besserer Mensch zu sein

Jeder Mensch sollte die Ambition haben, sich selbst kontinuierlich zu verbessern. Nur wenn du danach strebst, die bestmögliche Person zu sein, kannst du einen maximal positiven Effekt auf deine Mitmenschen haben; und ihnen damit helfen, ebenfalls bessere Menschen zu werden.

Wie wird man aber nun zu einem besseren Menschen? Hier haben wir die besten Tipps am Start:

1. Selbstreflektion

Du musst verstehen, wer du bist, was deine Ziele und Träume sind. Überlege dir, was deine Stärken und Schwächen sind. Wie kannst du deine Stärken optimal zur Geltung bringen? Ist deine aktuelle Lebenssituation optimal dafür geeignet?

Es ist gar nicht so einfach, sich selbst besser kennen zu lernen, und erfordert sicherlich einige Tage oder Wochen des Nachdenkens. Du kannst auch Freunde fragen, wie sie deine Persönlichkeit einschätzen, um deine eigene Analyse zu verfeinern.

2. Spenden

Tue etwas Gutes, indem du für einen guten Zweck spendest. Auch kleine Geldbeträge können hilfreich sein.

Du kannst einerseits an eine große Stiftung spenden, aber es kann auch durchaus interessant sein, sich lokale gemeinnützige Vereine zu suchen, die vielleicht ein wenig Geld benötigen. Hier hast du oftmals auch die Möglichkeit, direkt mit den beteiligten Personen in Kontakt zu treten. So ist die Gefahr geringer, dass dein Geld „verschwendet“ wird und du kannst oftmals auch direkt sehen, wie dein Geld verwendet wird.

3. Gesund bleiben

Deine Gesundheit ist dein wichtigstes Gut. Nur wenn du gesund bist, kannst du anderen helfen. Andersherum formuliert: Wenn du krank bist, fällst du der Gesellschaft zur Last, anstatt sie zu stützen.
Natürlich kann einen Krankheit unerwartet treffen und ist auch keine Sünde, aber du solltest das Mögliche tun, um deinen Gesundheitszustand im guten Bereich zu halten.

Du solltest dich gut ernähren, ausreichend Sport treiben, und Stress vermeiden. Auch auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr solltest du natürlich achten.

Gerade in jungen Jahren gehen wir mit unserer Gesundheit oft fahrlässig um, und bereuen es dann später umso mehr. Fang also lieber früher als später mit einem gesunden Lebensstil an.

4. Sich fortbilden

Ein guter Mensch sollte ein weites Spektrum an Wissen haben, um die Welt um sich herum verstehen zu können und Probleme effektiv lösen zu können. Eine breite Wissensbasis erlaubt es dir, Situationen aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten und schützt dich vor dem Tunnelblick.

Es ist ratsam, regelmäßig Bücher zu lesen, aber auch moderne Medien wie YouTube können neue Denkimpulse geben. Es gibt auch Angebote wie Khan Academy, wo du dich beispielsweise in Mathematik weiterbilden kannst.

Schau über den Tellerrand: Informiere dich auch über Themen, mit denen du vielleicht bisher wenig oder gar nicht zu tun hattest, z. B. Biologie, Programmierung, Psychologie, etc.
Du musst kein Experte in diesen Bereichen werden; schon ein wenig Basiswissen kann enorm hilfreich sein.

5. Freundschaften erhalten

Lass Deine Freundschaften nicht einrosten, sondern sei aktiv darum bemüht, die Beziehungen aufrecht zu erhalten. Überlege dir, mit welchen deiner Bekannten du längere Zeit keinen Kontakt hattest und versuche aktiv, die Beziehung wieder aufzubauen.

Natürlich kann niemand enge Freundschaften mit 20 Personen aufrechthalten, aber es ist hilfreich, wenn du ein großes Netzwerk an Menschen hast, mit denen du gelegentlich in Kontakt stehst.

Ebenfalls erlaubt ein großes Netzwerk dir, Menschen zusammenzuführen, die gemeinsame Interessen haben. Hiermit legst du vielleicht den Grundstein für neue Freundschaften.

6. Sei dankbar für Kleinigkeiten

Sei in alltäglichen Situation einfach ein bisschen netter, z.B. dem Kellner oder Busfahrer gegenüber. Wenn der Kellner im Restaurant sich sichtlich Mühe gegeben hat, dann bedanke dich am Ende nochmal explizit dafür und belohne ihn auch mit einem entsprechenden Trinkgeld.

Oftmals kann solch ein kleines Lob den anstrengenden Tag des Gegenübers massiv aufwerten und ihm eine gewisse Bestätigung geben. Jeder Mensch kann in eine schwierige Lage kommen und auf Aushilfsjobs angewiesen sein. Wenn er dann noch respektlos behandelt wird, kann dies einen emotional schwer belasten.

7. Spaß haben

Zu guter Letzt darf natürlich der Spaß nicht auf der Strecke bleiben. Gönn dir einen Urlaub, geh mal wieder feiern oder schau eine spannende Serie. Wenn du gut gelaunt bist, wird dies auch positiven Einfluss auf die Leute haben, mit denen du zutun hast.

Zwar mag Feiern auf den ersten Blick unproduktiv und verschwenderisch wirken, aber die resultierende positive Grundstimmung sorgt dafür, dass du umso motivierter bist, wenn wieder Arbeit ansteht.

Mehr Geld verdienen, um Gutes zu tun

Wenn man überlegt, wie man die Welt besser machen könnte, dann ist einer der ersten Gedanken, seinen Job zu kündigen und bei einer NGO zu arbeiten, um Menschen in Not zu helfen.

Paradoxerweise ist dies jedoch oftmals gar nicht der klügste Weg, um möglichst vielen Menschen zu helfen. Stattdessen kann es sinnvoll sein, seine eigene Karriere voranzutreiben, um mehr zu verdienen, und einen Teil dieses Geldes dann zu spenden.

Wenn du z.B. ein Banker mit sechsstelligem Jahreseinkommen bist, dann kannst du vermutlich genug Geld spenden, um tausenden Menschen in Afrika Nahrung und Medizin zu finanzieren. Würdest du aber den Job kündigen und vor Ort arbeiten, wäre dein Impact möglicherweise geringer.

Es ist also gar keine Schande, viel Geld zu verdienen, solange man einen Teil davon effektiv spendet. Wie du mehr Geld verdienen kannst, wollen wir dir hier erläutern.

Mehr Geld im Job verdienen

Die erste Möglichkeit ist es, mehr Geld in deinem Job einzunehmen. Hierzu könntest du bei deinem Vorgesetzten um eine Gehaltserhöhung bitten.

Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass dein Chef dir mehr Geld gibt, nur weil du ihm hoch und heilig versprichst, damit die Welt ein bisschen besser machen zu wollen.
Stattdessen solltest du also schlagkräftige Argumente haben, warum dein aktuelles Gehalt deiner Leistung nicht mehr angemessen ist.

Generell sollte eine Gehaltsverhandlung immer freundlich und kooperativ ablaufen. Du darfst also keinesfalls verbittert oder enttäuscht reagieren, wenn dein Chef deinen Wunsch ablehnt.
Stattdessen solltest du versuchen, das Ganze positiv zu sehen und auch mit dem Chef ausloten, welche Bedingungen erfüllt sein müssten, damit du ein höheres Gehalt erhalten könntest.

Eine andere Option ist es, dich nach alternativen Jobs umzuschauen. Es spricht nichts dagegen, in deinem Hauptjob eine Woche Urlaub zu nehmen und in dieser Zeit Bewerbungsgespräche bei anderen Unternehmen zu führen.
Solltest du hier alternative Jobangebote bekommen, ist dies auch eine Bestätigung für dich, dass deine Person am Arbeitsmarkt gefragt ist.

Ob du eines dieser alternativen Angebote annimmst, ist natürlich dir überlassen. Geld alleine ist nicht alles; auch das Arbeitsklima solltest du berücksichtigen.
Auf jeden Fall sind alternative Jobangebote aber auch eine gute Absicherung für die Gehaltsverhandlung mit deinem Chef, da du nun weißt, was für einen Wert andere Unternehmen dir beimessen.

Passives Einkommen

Ein weiterer Weg, mehr Geld zur Verfügung zu haben, liegt im Konzept des passiven Einkommens. Hierbei handelt es sich um Einnahmequellen, die entkoppelt von deiner investierten Arbeitszeit sind.

Ein typisches Beispiel sind Nischenseiten, also kleinere Websites, die ein Nischenthema behandeln und oftmals durch sogenannte Affiliate-Links monetarisiert sind. Das heißt ganz konkret: Du empfiehlst auf deiner Seite Produkte von einem Händler (z.B. Amazon) und bekommst eine Provision, wenn ein Besucher dann das entsprechende Produkt kauft.

Weitere Ideen sind E-Books, die du über Amazon Kindle verkaufen kannst. Auch Handy-Apps oder Handy-Spiele können viel Geld einbringen, sind aber mit hohem Arbeits- und Marketingaufwand verbunden.

Generell ist es eine sehr langfristige Angelegenheit, ein passives Einkommen aufzubauen. Es kann Jahre dauern, bis du hiermit mehr verdienst, als mit deinem Hauptjob. Aber im Gegensatz zu normaler Arbeit verdienst du hier auch Geld, wenn du gerade nichts tust und du kannst langfristig eventuell mehr Geld verdienen als in einem gewöhnlichen Job.

An wen spenden?

Sollte es dir gelungen sein, dein Einkommen zu erhöhen, musst du nun entscheiden, an wen du dein Geld spendest.
Du kannst beispielsweise nach lokalen Vereinen, Stiftungen, Tafeln oder Obdachlosenheimen suchen, die Spendengelder annehmen. Vorteil hierbei ist, dass du oft direkt in Kontakt mit den wichtigen Personen kommen kannst und so auch persönlich erfährst, wie dein Geld letztendlich verwendet wird.

Auch große Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen sind natürlich auf Spendengelder angewiesen. Allerdings ist es für dich als Außenstehender oft nicht ersichtlich, wie genau dein Geld dort verwendet wird. Es besteht also durchaus die Gefahr, dass nur ein kleiner Teil des Geldes wirklich bei Bedürftigen ankommt.

Eine Alternative liegt in einer Spende an die Stiftung für effektiven Altruismus. Diese Organisation verwendet die Spendengelder mit dem Ziel, den maximalen Nutzen daraus zu generieren. Dies mag zwar eher unemotional klingen, aber letztendlich zielt man darauf ab, möglichst vielen Menschen zu helfen.

Letztendlich ist es deine Entscheidung, an wen du spendest, und du solltest dir hiermit auch genügend Zeit lassen. Manche Stiftungen arbeiten mit Geld deutlich effizienter als andere. Du kannst also mit der richtigen Stiftung deinen Impact nochmals vervielfachen.

Viele Verschwörungstheorien sind falsch

Viele Menschen fühlen sich zu Verschwörungstheorien hingezogen. Das Gefühl, dass offizielle Stellen etwas vertuschen, löst in uns die Neugierde aus, die uns nach alternativen Erklärungen suchen lässt.

Dummerweise ist unsere Psyche anfällig dafür, komplexe Erklärungen für Phänomene zu suchen, die möglicherweise viel einfacher sind. Und aus diesem Grund sind wir so fasziniert von Verschwörungstheorien, weil sie den zufälligen Begebenheiten eine Struktur geben.

Nichtsdestotrotz sind die meisten Verschwörungstheorien mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch und wir wollen einige hier exemplarisch erläutern.

Flat-Earth

Die Flat-Earth-Bewegung behauptet, die Erde sei gar nicht rund, sondern flach. Alle wissenschaftlichen Belege einer Kugelform seien gefälscht.

Diese Theorie ist aus verschiedensten Gründen vollkommen absurd: Erstens sind ja einige Satelliten im Umlauf, die die Erde konstant fotografieren. Schaut euch beispielsweise Google Earth an. Woher soll das ganze Bildmaterial stammen?

Zweitens wissen wir aus astronomischen Beobachtungen, dass alle Planeten rund sind. Wieso sollte die Erde anders sein?

Drittens haben schon einige Menschen die Welt umrundet, ob per Flugzeug oder Schiff. Das wäre bei einer flachen Erde jedoch gar nicht möglich.

Interessanterweise können die Befürworter der Flat-Earth-Bewegung nicht einmal Motive nennen, die hinter dieser angeblichen Verschwörung stecken. Sprich: Es gibt keinen plausiblen Grund, warum jemand überhaupt versuchen sollte, die wahre Form der Erde zu verschleiern.

Prä-Astronautik

Die Prä-Astronautik suggeriert, die Welt sei vor Jahrtausenden von Aliens besucht worden, die seitdem die Entwicklung auf der Erde mitbestimmen.
Viele mythologische oder religiöse Ereignisse werden rückblickend als das Werk Außerirdischer dargestellt.

Als Beweise werden archäologische Funde angesehen, die angeblich nicht durch Menschenhand erschaffen worden sein könnten. Der Mechanismus von Antikythera ist beispielsweise eine mechanische Konstruktion, die auf etwa das Jahr 60 vor Christus geschätzt wird, aber von einer sehr hohen Komplexität ist, die man den Menschen der damaligen Zeit nicht zutraut.
Das bedeutet aber nicht, dass diese Maschine zwangsläufig von Aliens stammen muss. Im Gegenteil: Warum sollten Aliens diesen Apparat auf der Erde platzieren?
Viel wahrscheinlicher ist, dass die Menschen damals einfach höhere technische Fähigkeiten hatten, als wir heute vermuten.

Teilweise gehen Befürworter der Prä-Astronautik soweit, dass auch aktuelle Ereignisse in diesem Kontext reinterpretiert werden: So wird beispielsweise behauptet, Trump sei ein Alien.

Letztendlich ist die Idee der Prä-Astronautik auch so präsent, da sie kaum zu widerlegen ist. Denn wenn die Aliens technologisch hochfortschrittlich sind, ist es leicht zu behaupten, dass sie uns kontrollieren und dabei keine sichtbaren Spuren hinterlassen.

MH370

Das abgestürzte Flugzeug MH370 ist Gegenstand einiger Verschwörungstheorien. Leider wurde das Wrack bisher nicht gefunden, so dass nicht eindeutig klar ist, was mit dem Flugzeug passiert ist, aber einzelne angeschwemmte Wrackteile deuten stark daraufhin, dass das Flugzeug ins Meer gestürzt ist.

Da verwundert es umso mehr, dass einige abstruse Theorien im Umlauf sind. So wird behauptet, das Flugzeug sei von den USA abgeschossen worden, da es heimlich einen Atomsprengkopf nach Nordkorea transportieren würde.

Eine andere Theorie sieht einen Zusammenhang mit der amerikanischen Militärbasis auf der Insel Diego Garcia. Entweder sei das Flugzeug dorthin entführt worden, oder aber es sei abgeschossen worden, da man es als Bedrohung wahrgenommen habe.

Es gibt natürlich keinerlei stichhaltige Beweise für diese Theorien.

9/11

Um den 11. September ranken sich die wildesten Verschwörungstheorien.

Viele Theorien gehen davon aus, dass die amerikanische Regierung selbst den Anschlag ausgeführt habe, um den darauf folgenden Krieg zu rechtfertigen. Andere Theorien sehen die Regierung zwar nicht als Drahtzieher, gehen aber davon aus, dass sie informiert war und den Anschlag nicht aktiv verhinderte.

Die von Verschwörungstheoretikern verwendeten Beweise sind hierbei oftmals selektiv ausgewählt. So wird behauptet, World Trade Center 7 sei gesprengt worden, da es ja nicht von einem Flugzeug getroffen wurde, aber trotzdem einstürzte. Hierbei werden jedoch all die Beweise unterschlagen, die klar zeigen, dass das Gebäude durch die anderen Einstürze stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und deswegen selbst einstürzte.

Zugegeben, die Theorien um 9/11 sind oftmals plausibler als die der anderen hier vorgestellten angeblichen Verschwörungen. So sind beispielsweise im kalten Krieg durchaus Geheimoperationen von westlichen Geheimdienste durchgeführt worden, beispielsweise Operation Gladio. In Bezug auf 9/11 fehlen jedoch jegliche Beweise für eine Beteiligung amerikanischer Geheimdienste und es scheint auch fraglich, ob für die Rechtfertigung eines Krieges ein solch massiver Anschlag überhaupt notwendig gewesen wäre.

Sind alle Verschwörungstheorien falsch?

Nicht alle Verschwörungstheorien sind zwangsläufig falsch. Beispielsweise geisterte jahrelang die Theorie durchs Internet, dass Geheimdienste einen Großteil der Datenpakete abhören und Nutzer ausspionieren würden. Diese Anschuldigungen bestätigten sich weitgehend durch die Informationen von Edward Snowden.

Leider ist es für Laien schwierig, die Plausibilität einer Verschwörungstheorie einzuschätzen. Im Falle von 9/11 nehmen viele Theorien Bezug auf die Art der Einstürze. Hier ist Expertenwissen im Bereich Gebäudeabriss notwendig, um beurteilen zu können, wie realistisch die Behauptungen sind.